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Warum wir von Codyo an die Macht der kleinen Dinge glauben

Ann-Kathrin Detels
11.05.2021 24
Ein Mädchen wird auf den SChultern getragen und hält einen Globus als Ballon

„No one is too small to make a difference“, war sich Greta Thunberg sicher und startete die Fridays for Future Bewegung. Sie hat damit bewiesen, dass es durchaus möglich ist, dass aus etwas Kleinem, wie dem Schwänzen der Schule, etwas sehr Großes und Veränderndes entstehen kann.

Reicht das aus, um das Klima zu stabilisieren?

Bis heute haben etwa 2,3 Millionen Menschen in rund 2.4000 Städten in über 130 Staaten an Veranstaltungen, wie dem globalen Klima-Streik (Global Climate Strike For Future) teilgenommen um gegen den Klimawandel aktiv zu werden. Es folgten Parents for Future mit mehr als 17.000 Mitgliedern und Scientists for Future, bestehend aus rund 25.000 Wissenschaftlern. Beide Organisationen möchten die Schüler bei ihrem Vorhaben unterstützen. Mit anderen Worten: Greta hat es geschafft, etwas Großes in Gang zu setzen – und das begann mit etwas sehr Kleinem.

„No one is too small to make a difference“, ein Statement von Greta Thunberg, mit dem wir von Codyo uns gut identifizieren können. Ein weiteres lautet: „Together we can make a difference.“ Oder wie wir sagen würden: Wir glauben an die Macht der kleinen Dinge und wollen jeden Einzelnen zum Handeln für das Klima motivieren.

Doch eben dieser Glaube sorgte in ersten Gesprächen für Unstimmigkeiten im ersten Austausch mit den Parents for Future in Oldenburg. Mit dieser Herangehensweise würde die Verantwortung zur Rettung des Klimas auf die Schultern der Bürger*innen gelegt und das alleine würde nicht ausreichen, um unser Klima zu stabilisieren, so lauteten die Argumente.

Die Macht der kleinen Dinge: Es kommt auf jede*n Einzelne*n von uns an!

Natürlich ist es uns bewusst, dass das ALLEIN nicht ausreichen wird – aber wir sehen darin einen Anfang und eine Chance, ebenso, wie für das Klima auf die Straße zu gehen. Erst kürzlich hat uns eine Umweltwissenschaftlerin gesagt: „Klimaschutz ist eine gesellschaftliche Aufgabe“ – und dazu zählen natürlich auch Politik, Wirtschaft sowie Organisationen. Aber eben auch jede*r Einzelne von uns. Lastet damit die Verantwortung zur Rettung des Klimas auf den Schultern der Bürger*innen? Irgendwie schon, aber gewiss nicht nur, sondern auch.

Natürlich sind es vor allem die Politik und Wirtschaft, aber auch die Organisationen, die einen großen Beitrag leisten können und müssen! Beispielsweise auch ein Unternehmen wie EWE, der Energieversorger, dem wir vom Team-Codyo angehören. Gleichzeitig kann jeder Einzelne von uns – wenn er wie Greta nicht darauf warten möchte – selber aktiv werden und seinen individuellen, wenn auch viel, viel kleineren Beitrag leisten. Tun das viele – und das hat die Fridays for Future-Bewegung eindeutig illustriert – kann durchaus etwas Großes entstehen. Denn jeder von uns ist auch irgendwie Mitglied, sei es in der Politik, Wirtschaft oder in anderen Organisationen.

Vielleicht fangen wir im Kleinen als Codyo an. Vielleicht schaffen wir es damit aber auch, positiv auf den Beitrag unseres Unternehmens einzuwirken. Und vielleicht dient das – oder aber der Beitrag anderer Bürger*innen, die gleichzeitig auch Mitarbeiter sind – als Inspiration für andere Unternehmen. Und schon wird es größer!

Glaubst Du auch an die Macht der kleinen Dingen? Welchen Organisationen gehörst Du an und wie wirst Du dort in Sachen Klimaschutz aktiv?

Codyo ist eine Klima-App von EWE, die das Bewusstsein für die eigene Klimabilanz erhöht - in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und mit persönlichen Empfehlungen. Mehr Informationen auf der Website von Codyo.

Ann-Kathrin Detels
Ann-Kathrin Detels
Business Development Managerin
Ann-Kathrin Detels begann vor sieben Jahren im Rahmen eines Traineeprogramms ihre Tätigkeit bei EWE. Sie ist heute als Business Development Managerin und Gründerin der Codyo-App im Geschäftsfeld Innovation tätig. Privat steht für sie ihre kleine Tochter im Mittelpunkt.
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Kommentare
4  Kommentar(e) zu:  Warum wir von Codyo an die Macht der kleinen Dinge glauben
Rosalie 22:18 20.05.2021
Ich bin skeptisch, was die Macht der kleinen Dinge angeht. Siehe Gurtpflicht, FCKW-Verbot oder Corona-Maßnahmen - meist helfen doch nur klare Regeln und kein Appell an den gesunden Menschenverstand! Trotzdem mach ich mit bei den kleinen Schritten. Kann ja nicht schaden, wenn ein paar Leute zeigen, was alles geht.
Maria 21:36 20.05.2021
Definitiv! Jeder kleine Schritt zählt - und wenn jeder mindestens einen kleinen Schritt geht, kommen wir gut voran. :)
Tom 15:44 18.05.2021
Schöner Beitrag - macht Lust auf mehr! :-) Danke!
Peter 11:53 18.05.2021
Sehr coole App!
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